Tag 37 – 30.04.2020

Der heutige Blog-Post stammt von einer Freiwilligen, die während des Corona-Ausbruchs im kanthari Campus ‘gestrandet’ ist. Für sie offenbar nicht der schlechteste Ort, eingesperrt zu sein. Lockdown Am Vellayani See (Von Riya Orison) Nachdem ich im vergangenen Jahr meinen Firmenjob aufgegeben hatte, suchte ich nach Möglichkeiten für ein Praktikum im sozialen Bereich. Eine Freundin erwähnte kanthari, und ich bewarb mich …

Tag 36 – 29.04.2020

Ein Blick aus Spanien, dem Covid-Epizentrum Europas   Liebe Leserinnen und Leser, die Ausgangssperre wurde, wie gestern verkündet, in ganz Indien bis mindestens den 15. Mai verlängert. Das bedeutet für unsere kantharis, besonders in den abgelegenen Gebieten Indiens, noch mehr Arbeit und für uns bedeutet das weitere Berichte, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Wir möchten uns herzlich für …

Tag 35 – 28.04.2020

Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 3) Ich vergleiche in den letzten drei Blog Posts drei verschiedene Filmprojekte. Alle haben das Ziel, eine positive Veränderung anzustoßen. Doch die Perspektiven unterscheiden sich beträchtlich. Der eine handelt aus der Frosch-Perspektive, er sitzt mitten im Geschehen und hat zwei Möglichkeiten, Resignation oder Aktion. Der Nächste ist ein Biber, der entweder interessiert zuschaut oder …

Tag 34 – 27.04.2020

Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 2) Es geht heute wieder um die drei Tiere als Symbole für verschiedene kanthari Typen und ihre ganz speziellen Herangehensweisen an eine bestimmte Problematik. In diesem Zusammenhang stelle ich drei Film-Initiativen vor, die aus ganz unterschiedlichen Motivationen ins Leben gerufen wurden. Gestern war die Mukuru Angaza Film-Akademie an der Reihe. Es ist eine Initiative …

Tag 33 – 26.04.2020

Von Fröschen, Bibern, und Adlern Stellt Euch vor, es gibt ein Problem und keiner kann es umfassend beschreiben. Warum nicht? Weil wir alle mitten drinsitzen. Im kanthari Jargon bedeutet das: wir sind alle Frösche und sehen das Problem aus einer begrenzten Perspektive, nämlich der Frosch-Perspektive. Normalerweise wird allerdings eine Problem Analyse von außen gestellt. Es sind die journalisten, politiker oder …

Tag 32 – 25.04.2020

Schulschließung? Fluch? Oder Segen? Von Ashu Egbe Marlyse und Paul Kronenberg ”Die besten Lehrer sind diejenigen, die zeigen, wo es etwas zu Sehen gibt, aber nicht sagen, was man dort sehen kann.“ – Alexandra K. Trenfor Die Corona-Krise hat die Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt stark in Mitleidenschaft gezogen. Bis zum 21. April 2020 waren etwa 1,7 Milliarden Lernende betroffen. …

Tag 31 – 24.04.2020

Verbindung Von Chacko Jacob Weltweit gibt es schätzungsweise 10 Millionen NGOs. Sie setzen sich ein für die Ausgegrenzten, für die Kranken, arbeiten für einen dauerhaften Frieden in kriegsgeschüttelten Regionen oder ernähren die Hungrigen und befähigen sie zu einem Leben der Selbständigkeit und Würde. In Krisensituationen wie der Jetzigen stehen sie an vorderster Front. Sie sind die ersten, die bei Naturkatastrophen …

Tag 30 – 23.04.2020

Von SARS, Zähnen und Frösche Erinnert Ihr Euch noch an den vergleichsweise Harmlosen SARS Ausbruch vor etwa 17 Jahren? Paul und ich befanden uns in Zeiten der SARS Epidemie, im Ursprungsland, in der Volksrepublik China, wenn auch geographisch eher am Rande des Geschehens. Wir lebten damals in der tibetisch autonomen Region, als 2002-2003 im Flachland Chinas das SARS Virus seine …

Tag 29 – 22.04.2020

Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 2) “Die Wochen, die er in Gefangenschaft verbracht hatte und besonders die Bilder der ermordeten Behinderten ließen ihn nicht los, sie veränderten sein Leben. “Ich wollte jetzt nicht nur einfach Lehrer werden. Ich wollte mit Behinderten arbeiten. Also sattelte ich um auf Sonderpädagogik und wurde Lehrer für blinde, hörgeschädigte und körperlich behinderte Kinder. …

Tag 28 – 21.04.2020

Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 1) Von 226 kanthari Absolventen, haben wir in den letzten Wochen weit über hundert soziale Veränderer in mehr als vierzig Ländern kontaktiert. Obwohl sich alle mit der gleichen Krise auseinandersetzen müssen und ähnliche Restriktionen wie mehr oder weniger rigorose Ausgangssperren und Mangel an Nahrungsmitteln erfahren, ist es doch erstaunlich, wie unterschiedlich jeder Einzelne …